Revanche geglückt - HSV schlägt FC Anker Wismar II mit 4:1

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2013/14

Nach der 6:1 Hinspielpleite gegen die Reserve des FC Anker Wismar brannten die Gastgeber auf Wiedergutmachung. Vom Anstoßpfiff an übernahmen die Gastgeber die Initiative und hätten schon früh in Führung gehen müssen. Julian Höhn eroberte in der dritten Spielminute das Spielgerät und brachte Sebastian Pippirs am linken Flügel ins Spiel. Seine flache Hereingabe fand Pierre Kaatz im Strafraumzentrum, doch dieser legte den Ball aus wenigen Metern Torentfernung über die Latte. Das sich soetwas gegen einen starken Gegner rechen kann, mussten die Gastgeber kurz darauf schmerzlich am eigenen Leib erfahren. War bis dahin kaum etwas von der Offensive der Gäste zu sehen, so musste Patrick Tack im Hagenower Tor nach einem Eckball  direkt hinter sich greifen, 0:1. (7.) Doch die Gastgeber schüttelten den Schockzustand schnell ab und hatten Minuten später direkt die große Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer. Wieder war es Pierre Kaatz der allen enteilte, aber schlussendlich auch die nächste Möglichkeit nicht nutzen konnte. (11.) Doch die Gastgeber blieben weiter am Ball. Enrico Grewe setzte sich im Zentrum stark durch und steckte herrlich zwischen den Verteidigern hindurch, direkt in den Lauf von Pierre Kaatz. Diesmal behielt er frei vor dem Tor die Nerven und markierte den verdienten Ausgleichstreffer, 1:1.(14.) Auch im Anschluss störten die Hagenower weiter früh den Spielaufbau der Gäste und gewannen so zusehends die Oberhand in der Partie.

 

 

Die Anweisungen von Trainer Frank Schomann vor Spielbeginn scheinen bei Pierre Kaatz angekommen zu sein.

Er brachte sein Team mit seinen Treffern zum 1:1 und 2:1 zurück auf die Siegerstraße.

 

Und auch einen weiteren Treffer hätte man in dieser Phase  erzielen können. So versuchte Enrico Grewe sein Glück aus der Distanz, verzog aber knapp. Minuten darauf ließ Sebastian Pippirs im Strafraum gleich zwei Gegenspieler stehen, schob den Ball aber am rechten Pfosten vorbei. Nach gut einer halben Stunde hatten die Gastgeber das Spiel dann aber doch gedreht. Ähnlich wie kurz nach Beginn der Partie, setzte Sebastian Pippirs Pierre Kaatz von der linken Seite per flacher Hereingabe in Szene.  Auch diesmal stellte Pierre Kaatz seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis und erzielte den 2:1 Führungstreffer für die Hagenower. (30.) Auch in den kommenden Minuten blieben die Gatgeber spielbestimmend und ließen wenig Offensivaktionen der Gäste zu. Nur einmal musste sich Patrick Tack strecken, als ein abgefälschter Schuss sich noch tückisch hinter ihm senkte. Auf der anderen Seite hätte Sebastian Pippirs sein Team mit einem beruhigerendem Ergebnis in die Pause schicken können. Gut in Szene gesetzt von Julian Höhn, verfehlte sein Abschluss jedoch um Zentimeter das Tor und es ging mit einem knappen 2:1 Vorsprung in die Pause.

 

 

Spiel gedreht - Vorbereiter Sebastian Pippirs und Julian Höhn auf dem Weg zum Torschützen Pierre Kaatz

 

Auch nach Wiederanpfiff bot sich den knapp 70 Zuschauern ein unverändertes Bild. Die Hagenower gingen weiter sehr engagiert zu Werke und drückten auf den dritten Treffer. Wieder war es Pierre Kaatz der nach einer Hereingabe von Enrico Grewe dann die erste Gelegenheit besaß auf 3:1 zu erhöhen, aber mit seinem Schuss das Tor knapp verfehlte. Besser machte es kurz darauf sein Mannschaftskamerad. Jan Geese hatte im Mittelfeldzentrum zu viel Platz und sah den startenden Julian Höhn. Mit viel Tempo überlief er den letzten vergleibenden Abwehrspieler und schloss von der Strafraumgrenze trocken unten links ab, 3:1. (57.) Anschließend zogen sich die Gastgeber dann etwas weiter zurück und hielten das Spielgerät teilweise gut in den eigenen Reihen, ohne jedoch das eigene Angriffsspiel zu vernachlässigen. Und auch in der Defensive stand man bis dahin sicher und brachte meist ein Bein zwischen die seltenen Offensivaktionen des Gastes. Als knapp zwanzig Minuten vor Schluss Jens Banthin dann relativ unbedrängt am Strafraum zum Abschluss kam hätte es auch 4:1 heißen können, doch der Ball flog knapp über den Querbalken. Fast im direkten Gegenzug bewahrte Patrick Tack sein Team dann aber mit einer starken Parade vor dem Anschlusstreffer. Plötzlich schien Wismar wieder im Spiel und kam kurz darauf zu einer weiteren Doppelchance. Im ersten Anlauf mussten gleich mehrere Hagenower den FCA-Angreifer im Strafraum passieren lassen um keinen Strafstoß zu riskieren, doch seinen Torabschluss kratzte Patrick Tack noch aus dem bedrohten Eck. Das er dann auch noch den Nachschuss aus Nahdistanz parieren konnte unterstreicht abermals die derzeitig glänzende Form des HSV-Schlussmannes. (75.) In der Schlussviertelstunde wurde es dann nochmal etwas nickliger und die Foulspiele nahmen sichtlich zu. Daraus resultierten viele Freistöße die aber auf beiden Seiten kaum für Gefahr sorgen sollten. Und auch der Spielfluss nahm nun sichtlich ab, nur wenige Aktionen der Gastgeber konnten gewinnbringend zuende gespielt werden und als es dann doch einmal soweit war, erkannten die Unparteiischen den Treffer von Enrico Grewe nicht an. So musste fünf Minuten vor dem Abpfiff ein Standard für die Entstehung zum Endstand herhalten. Einen Eckball von Sebastian Pippirs konnte Peter Opitz im Strafraum unter Kontrolle bringen und flankte mustergültig  auf den einlaufenden Christian Tügel. Gegen den anschließenden Kopfball aus knapp drei Metern Torentfernung war der Anker-Schlussmann machtlos. (85.) Damit war die Partie endgültig entschieden, doch Abwehrchef Christian Tügel wollte nochmal einen drauflegen. Diesmal versuchte er sich per Fernschuss und zwang den Gäste Schlussmann sich ganz lang zu machen, um nicht noch einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen.

 

 

   

Weitere Bilder vom Spiel findet ihr in der Bilder-Galerie

 

Kurz darauf beende der SR dann die Partie, welche der Gastgeber auch in der Höhe verdient mit 4:1 gewann und somit eine gelungende Revanche für das Hinspiel feiern durfte. Einzige Wehrmutstrofen bleiben die zwei gelben Karten, die wohl jeweils eine Einspiel-Sperre am kommenden Wochenende nachsich ziehen werden. Da zwei weitere Akteure im Urlaub weilen und sich die Krankenliste der Hagenower so schnell nicht verkleinern wird, wird es am nächsten Wochenende gegen den Parchimer FC personell ein weiteres Mal eng. Und auch für die kommende Saison müssen sich die Hagenower Verantwortlichen zusätzliche Gedanken machen. Nach dem Spiel verkündete Peter Opitz noch auf dem Platz im Mannschaftskreis sein Karriereende nach der Saison. Anhaltende Rückenbeschwerden zwingen Peter zu dieser bedauerlichen Entscheidung. Trotzdem hoffen wir, dass uns Peter weiter in irgendeiner Form  erhalten bleibt und somit weiterhin am Erfolg des Hagenower Fussballs beteildigt ist. Derzeit sind die Hagenower nach dem vierten Sieg im fünften Rückrundenspiel und dabei erzielten 15:3 Toren, das erfolgreichste Rückrundenteam der Landesliga West und klettern vom sechsten auf den vierten Rang. Gegen den Tabellenletzten vom Parchimer FC gilt es am kommenden Samstag die gute Form zu bestätigen.

 

HSV: Tack - Ch.Steinhauer, Tügel, Tallig, Klose - Geese, E.Grewe, Wosniak (61.Banthin), Pippirs, Höhn - Kaatz (61.Opitz)