Auch im zweiten Heimspiel erfolgreich

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Spielberichte - Spielberichte 1.Männermannschaft 2015/16

Am dritten Spieltag der Landesliga West hatten die Hagenower die Schaalseestädter aus Zarrentin zu Gast in der Eisenbahnerstraße. Bereits in der ersten Pokalrunde traf man aufeinander, hier konnten sich die Hagenower mit 3:1 durchsetzen und auch am gestrigen Samstag behielten die Gastgeber die Oberhand. Nach spannenden und intensiven neunzig Minuten stand ein  knapper, aber aufgrund der klarenen Chancen gerade im zweiten Durchgang, nicht unverdienter 1:0 Erfolg für den HSV zu Buche. Die Schaalseestädter fanden besser in die Partie und kamen relativ früh zu einer guten Kopfballchance, die Patrick Tack im Hagenower Tor jedoch mit einem starken Reflex vereiteln konnte. Anschießend gelang es keinem der beiden Teams sich wirkliche Hundertporzenter zu erspielen, gefährlicher vor dem Tor zeigten sich aber vorerst die Gäste, wenn auch ohne zählbaren Erfolg. Nennenswerte Torchancen auf Hagenower Seite hatten dann Danilo Grewe und Erik Zschaubitz, beide Versuche brachten aber nicht den gewünschten Erfolg. Die beste Gelegenheit auf einen Treffer hatten die Gäste dann nach gut einer halben Stunde, als man zurecht einen Strafstoß zugesprochen bekam, diesen aber am Pfosten vorbeisetzte. Dies sollte bis zum Pausenpfiff dann aber auch die letzte gute Gelegenheit auf beiden Seiten gewesen sein, gefährlich hätte es für die Gäste nur nochmal werden können, als Marco Schwabe schön freigespielt wurde, die Unparteiischen aber auf Abseits entschieden.


Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann besser aus den Kabinen und sorgten über Marcel Rudolf und Erik Zschaubitz gleich wieder für Gefahr. Nach klasse Pass von Rudolf und der folgenden Hereingabe von Zschaubitz konnte jedoch ein Zarrentiner vor Robert Dietrich klären. Nur Augenblicke später durften die Hagenower dann aber doch jubeln. Erik Zschaubitz beschäftigte nach einem Einwurf gleich mehrere Gegenspieler und sah Martin Wojatzky frei im Zentrum. Dieser fasste sich aus gut 30 Metern ein Herz und der Ball schlug im linken Toreck ein - 1:0. (48.) Die kurze Verunsicherung der Gäste hätten die Hagenower dann eiskalt ausnutzen können, wenn nicht sogar müssen. Wieder war es Erik Zschaubitz der über die Außenbahn durchbrechen konnte und den Ball vor das TSV-Gehäuse brachte. Nachdem Robert Dietrich die Hereingabe noch knapp verpasste, musste Danilo Grewe am zweiten Pfosten eigentlich nur noch den Fuss in den Ball halten und zum Jubel abdrehen, doch ein Zarrentiner konnte den Ball noch von der Linie kratzen. Anschließend fing sich der Gast wieder und kam nun auch zu eigenen Torabschlüssen. So verfehlte beispielsweise ein Schuss aus Nahdistanz nur knapp das Hagenower Tor. Ebenso knapp war es dann kurz darauf auf der anderen Seite, als eine Direktabnahme von Andreas Wascher ebenfalls nur denkbar knapp das Tor verfehlte. Zwischenzeitlich hatte das SR-Gespann dann einiges zu tun, die Gangart wurde härter und einige Abseitsstellungen auf beiden Seiten sorgten für Diskussionen. Die spannende Schlussphase hätten sich die Hausherren dann allerdings ersparen können, wenn Erik Zschaubitz "den Deckel drauf gemacht hätte". Nach einer Kopfballverlängerung von Marco Schwabe lief er fast unbedrängt auf den TSV-Schlussmann zu und scheiterte an diesem. Zwar drückten die bisher sieglosen Gäste weiter auf den Ausgleichstreffer, doch bis auf ein weiterer Schussversuch und einige Hereingaben sprang kaum mehr zählbares dabei heraus. Als sich dann auf der anderen Seite der TSV-Schlussmann einen  Abspielfehler erlaubte und zurück ins Tor eilte, versuchte sich Marcel Rudolf aus gut und gerne 35 Metern und verfehlte das Tor nur um Haaresbreite. So blieb es beim nicht unverdienten 1:0 Erfolg der Gastgeber, die sich aufgrund der guten Torchancen in Halbzeit zwei den Sieg auch verdienten. Nutzen die Gäste allerdings ihren Strafstoß und man gerät in Rückstand, wäre es an diesem Tage ein noch härteres Stück Arbeit für die Gastgeber geworden. Denn die Gäste vom Schaalsee zeigten keine schlechte Leistung und hätten mit etwas mehr Glück auch einen Punkt aus Hagenow entführen können.